Simon Tabeling neuer Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung
Die Bürgerstiftung Vechta hat ihren Vorstand personell neu aufgestellt. In der konstituierenden Sitzung am Mittwoch, 12. August 2026, wählte der neu zusammengesetzte Vorstand Simon Tabeling zum neuen Vorstandsvorsitzenden und Dr. Lina-Sofie von Fricken zu seiner Stellvertreterin.
Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern und verbindet Erfahrung mit neuen Impulsen. Neben den beiden Vorsitzenden gehören ihm Dr. Martin Kühling, Mariko Meyer, Stefan Niemeyer, Ludger Schmitz-Valckenberg und Astrid Voss an. Alle Vorstandsmitglieder wurden vom Stiftungsrat mit Wirkung zum 1. Juli 2026 jeweils einstimmig für eine vierjährige Amtszeit gewählt.
Der neue Vorstandsvorsitzende Simon Tabeling, Sohn des Mitgründers der Bürgerstiftung, Hans Tabeling, bringt für seine neue Aufgabe langjährige Erfahrung mit. Bereits seit 2013 gehört er dem Stiftungsrat an. Seit 2022 war er zudem stellvertretender Vorstandsvorsitzender und hat in dieser Funktion einen umfassenden Einblick in die Arbeit und die Aufgaben des Vorstands gewonnen. Mit dieser Erfahrung übernimmt Tabeling nun die Verantwortung an der Spitze der Bürgerstiftung. Dabei kann er sich auf ein engagiertes Team aus Vorstand und Geschäftsführung stützen.
Auch Dr. Lina-Sofie von Fricken bringt als stellvertretende Vorstandsvorsitzende neue fachliche Perspektiven in die Bürgerstiftung ein. Durch ihre berufliche Tätigkeit verfügt sie insbesondere über Erfahrungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und zukunftsorientierte Entwicklung.
Generationen- und Aufgabenwechsel
Mit der Neuwahl ist zugleich ein Generationen- und Aufgabenwechsel an der Spitze der Bürgerstiftung verbunden. Heinrich Wolking, der seit 2013 als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der Bürgerstiftung stand, hatte sich nicht erneut für den Vorstand zur Wahl gestellt. Auch Silke Suding, die seit 2012 dem Vorstand angehörte, kandidierte nicht erneut. Beide bleiben der Bürgerstiftung jedoch eng verbunden: Heinrich Wolking wurde gemeinsam mit Silke Suding als Mitglied in den Stiftungsrat aufgenommen. Wolking wird darüber hinaus seine langjährige Erfahrung künftig beratend im Anlageausschuss einbringen. Auch Silke Suding möchte die Stiftungsarbeit weiterhin unterstützen.
Neue Impulse für die Stiftungsarbeit bringt Ludger Schmitz-Valckenberg in den Vorstand ein. Der Bürgerstifter hat sich bereits in den vergangenen Jahren mit seiner fachlichen Expertise engagiert. Künftig wird er sich als Co-Geschäftsführer in die professionelle Weiterentwicklung der Stiftungsarbeit einbringen und den seit der Gründung der Bürgerstiftung tätigen Geschäftsführer Josef Kleier bei seinen Aufgaben unterstützen. Beide Geschäftsführer übernehmen ihre Aufgaben ebenso wie die Mitglieder des Vorstands ehrenamtlich. Mit inzwischen mehr als 200 Stifterinnen und Stiftern sieht sich die Bürgerstiftung damit für ihre weitere Entwicklung gut aufgestellt.
Auch im Stiftungsrat hat es Veränderungen gegeben. Martina Jasnoch bleibt Vorsitzende des Gremiums; Andrea Willwerth wurde als stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende in ihrem Amt bestätigt.
Bewährtes fortführen und neue Akzente setzen
»Die Bürgerstiftung Vechta ist für die Zukunft gut aufgestellt!«, stellte der neu gewählte Vorstandsvorsitzende Simon Tabeling nach der konstituierenden Sitzung fest. »Wir wollen Bewährtes fortführen, zugleich neue Impulse setzen und die Bürgerstiftung gemeinsam mit unseren Stifterinnen und Stiftern und den Menschen in Vechta weiterentwickeln.« Dabei soll die Bürgerstiftung auch künftig nicht allein als Förderstiftung wahrgenommen werden. Eigene Veranstaltungen und Projekte bleiben ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit.
Ein nächster Höhepunkt ist die Verleihung des Ehrenamtspreises am 27. Oktober 2026. Mit ihm würdigt die Bürgerstiftung Menschen, die sich in besonderer Weise für andere und für das Gemeinwesen engagieren. Darüber hinaus richtet sich der Blick bereits auf das kommende Jahr: Im Sommer 2027 besteht die Bürgerstiftung Vechta seit 20 Jahren. Die Vorbereitungen für dieses Jubiläum sollen in den kommenden Monaten beginnen. Dabei soll nicht nur auf zwei Jahrzehnte erfolgreichen bürgerschaftlichen Engagements zurückgeblickt werden. Das Jubiläum soll zugleich Anlass sein, Perspektiven für die kommenden Jahre zu entwickeln und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in die weitere Arbeit der Stiftung einzubeziehen.
Ehrenamtliche Basis verbreitern
Eine wichtige Aufgabe sieht der neue Vorstand darin, die ehrenamtliche Basis der Bürgerstiftung weiter zu verbreitern. Neben den Mitgliedern von Vorstand, Stiftungsrat und Geschäftsführung wird die Stiftungsarbeit bereits heute von zahlreichen engagierten Menschen unterstützt. Künftig möchte die Bürgerstiftung weitere Bürgerinnen und Bürger gewinnen, die sich entsprechend ihren Interessen und zeitlichen Möglichkeiten einbringen. Unterstützung wird beispielsweise bei Veranstaltungen und Projekten, aber auch bei organisatorischen und administrativen Tätigkeiten in der Geschäftsstelle benötigt.
»Eine Bürgerstiftung lebt nicht allein von ihrem Kapital, sondern vor allem von den Menschen, die Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und bereit sind, einen Teil ihrer Zeit für die Gemeinschaft einzusetzen«, betont Simon Tabeling. »Deshalb möchten wir den Kreis derjenigen, die bei uns mitmachen, in den kommenden Jahren weiter vergrößern.«
Stiftungskapital weiter ausbauen
Ein weiteres strategisches Ziel ist der langfristige Ausbau des Stiftungskapitals. Durch eine solide finanzielle Basis soll die Bürgerstiftung auch künftig dauerhaft in der Lage sein, Projekte und Initiativen in Vechta zu unterstützen. Dazu sollen zum einen weitere Stifterinnen und Stifter gewonnen werden. Zum anderen möchte die Bürgerstiftung verstärkt auf die Möglichkeit aufmerksam machen, unter ihrem Dach Stiftungsfonds einzurichten.
»Ein wachsendes Stiftungskapital erweitert langfristig unsere Möglichkeiten, gemeinnützige Projekte in Vechta zu fördern«, erklärt Geschäftsführer Josef Kleier. »Deshalb wollen wir Menschen ansprechen, die mit einer Zustiftung oder einem eigenen Stiftungsfonds dauerhaft etwas für ihre Stadt bewirken möchten. Ein Stiftungsfonds bietet dabei die Möglichkeit, eigene Förderschwerpunkte zu setzen und zugleich die vorhandenen Strukturen und Erfahrungen der Bürgerstiftung zu nutzen.« Die Bürgerstiftung möchte damit Menschen erreichen, die einen Teil ihres Vermögens dauerhaft für gemeinnützige Zwecke in Vechta einsetzen und dabei selbst entscheiden möchten, welche Themen ihnen besonders am Herzen liegen.
Kontinuität und Erneuerung
Die Bürgerstiftung Vechta verbindet mit der personellen Neuaufstellung somit Kontinuität und Erneuerung: Erfahrene Kräfte bleiben der Stiftung verbunden, während neue Vorstands- und Stiftungsratsmitglieder zusätzliche Perspektiven und Kompetenzen einbringen.
Für die kommenden Jahre stehen dabei mehrere Ziele im Mittelpunkt: bewährte Projekte fortzuführen, neue Ideen zu entwickeln, das ehrenamtliche Engagement zu verbreitern, weitere Stifterinnen und Stifter zu gewinnen, das Stiftungskapital nachhaltig auszubauen und das 20-jährige Bestehen der Bürgerstiftung im Sommer 2027 gemeinsam mit den Menschen in Vechta zu feiern.
»Die Bürgerstiftung ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten durch das Engagement vieler Menschen gewachsen«, so Simon Tabeling. »Daran wollen wir anknüpfen. Wir laden alle ein, die sich mit Ideen, Zeit oder finanzieller Unterstützung für Vechta engagieren möchten, diesen Weg gemeinsam mit uns weiterzugehen.«